Classic Bike Heilbronn

   




Freunde Liebhaber und Interessierte aller 70èr Jahre Klassiker sind
auf dieser Seite immer herzlich willkommen.


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Historischer Motorsport
Motorrad Rennfahrer Legenden

 Giacomo Agostini

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Giacomo Agostini begann seine Karriere 1962 auf einer 175ccm Morini bei einem
    Bergrennen an dem er heimlich teil nahm, da seine Eltern seine Leidenschaft zum
    Motorradrennsport nicht teilten. Am 15 September betrat er erstmals die öffentliche
    Bühne der Motorrad Weltmeisterschaft in Monza. Seinen ersten Grand Prix gewann
    er am 24. April 1965 auf dem Nuerburgring vor Mike Hailwood. Giacomo fuhr
während seiner Karriere fast ausschießl
ich für MV Augusta und Yamaha.
Während seiner Laufbahn erang er zwischen 1966 und 1975 insgesamt 15 Weltmeistertitel,
davon 13 für MV Augusta und 2 für Yamaha. Bei 186 Rennen stand er 122 mal auf
dem Treppchen, und fuhr 122 Grand Prix Siege ein. Damit führt er die Liste der
erfolgreichsten Motorradrennfahrer an. Über Jahre hinweg war Giacomo die
Größe im Motorradrennsport. Seine aktive Karriere beendete er 1977.
Er versuchte sich danach noch weniger erfolgreich im Automobilrennsport.
1982 kehrte er als Teammanager seines eigenen Yamaha Malboro Agostini Teams
in den Grand Prix Zirkus zurück. Fahrer wie Kenny Roberts, Eddie Lawsen und
Freddie Spencer von denen später auch einige Weltmeister wurden standen unter
seinen Fittichen.
Giacomo lebt in Italien Bergamo widmet sich heute seiner Familie
und genießt sein Hobby das Reiten.
Giacomo Agostini ist ein sehr begehrter Gast bei Motorrad Classic Veanstaltungen.

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Mike Hailwood

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Mike Hailwood gewann in den Jahren 1961-1967 insgesamt neun WM Titel in
den verschiedenen Klassen 250,350 und 500ccm. Allein die Isle of Man gewann
er vierzehn mal. Sein erstes Rennen gewann er 1961 auf Honda  bei der TT
nachdem er von Luigi Taveri ein Motorrad geliehen bekommen hatte.
Seine Motorrad Rennsporterfahrungen sammelte er Anfangs auf
Marken wie NSU, Ducati oder Honda, ehe er bei MV Augusta unter Vertrag
genommen wurde. Nach Streitigkeiten wechselte aber wieder zurück zu Honda.
Nebenher fuhr er allerdings noch für verschiedene Hersteller wie Norten,
BSA, Benelli und MZ. Bei 152 Starts gelangen ihm 76 Siege und 112 mal stand er auf
dem Treppchen. Zwischen 1963 und 1974 fuhr er auch in der Formel Eins, wo er
insgesamt 29 WM Punkte holte. Beim Grand Prix von Süd Afrika rettete er Clay Regazzoni
das Leben als er ihn aus einem brennenden Auto zog. Nach einem schweren Unfall beim
Großen Preis von Deutschland 1974 auf dem Nürburgring beendete er seine Karriere in
der Formel Eins. Er kehrte auf die Insel zurück und gewann 1978 noch einmal die
Isle of Man mit einer Ducati 900 NCR.
Am 23 März 1981 kam Mike Hailwood zusammen mit seiner neunjährigen Tochter bei
einem unverschuldeten Autounfall ums Leben.

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Phill Read

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Phill Read war sicher auch eines der größten Talente des Motorradrennsports.
Während seiner aktven Laufbahn war er auf diversen Marken wie zb. Norten,
MV Augusta ,Ducati, Suzuki, Honda aber vorwiegend auf Yamahas unterwegs.
Aufmerksam wurde man erstmals auf ihn bei seinem Sieg 1960 beim Senior
Manx Grand Prix auf einer Norten. Phill Read errang 52 Siege und sieben WM Titel.
Man nennt ihn auch The Price of Speed
. Noch heute ist Phill Read im
Motorsport aktiv und begehrter Teilnehmer diverser Classic Veranstaltungen.

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  Jim Redman

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Jim Redman begann seiner Motorradkarriere 1959 bei Norton wo er erste Erfolge einfuhr.
1960 bot sich für ihn die Möglichkeit bei Honda einzusteigen da alle Honda Werksfahrer
verletzungsbedingt ausfielen. Diese Chance nutze er in dem er die Zeiten aller Honda
Werksfahrer unterbot. Jim Redman war eigentlich immer Markentreu und mit der Marke
Honda eng verbunden. Abgesehen von kleinen Gastspielen bei Norten und MV Augusta.
Er errang sechs WM Titel und 43 Gran Prix Siege ehe er sich 1967 verletzungsbedingt
nach einem Armbruch beim Großen Preis von Belgien aus dem aktiven Rennsport zurück
zog. Man nennt ihn auch gerne Gentelman Jim.
Jim Redman trifft man auch heute noch auf diversen Classic Veranstaltungen.
Wir vom Klassiker Stammtisch Heilbronn hatten schon das vergnügen Jim Redman
persönlich bei der Odenwald Classic kennen zu lernen.

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Luigi Taveri

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Der gebürtige Schweizer Luigi Taveri begann seine Motorrad Rennkariere 1953 in der
350ccm Klasse.Nach mehr oder weniger erfolglosen Jahren auf verschiedenen Marken
wie Moto Guzzi, Ducati, Norton und MV Augusta wechselte er 1962 zu Honda.
Luigi Taveri errang in seiner Laufbahn drei WM Titel in der 125ccm Klasse.
Bei 143 Starts fuhr er 30 Siege ein.
Luigi Taveri trifft man auch heute noch auf diversen Classic Veranstaltungen.

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Dieter Braun

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Der Ulmer begann seine Motorradkarriere auf Motocrossmaschinen und wechselte
erst später zum Strassenrennsport. Der zweifache Weltmeister 1970 und 1973errang
14 Grand Prix Siege und 49 Podiumsplätze.  Seinen ersten Sieg feierte er 1969 in
Jugoslawien.
Einen denkwürdigen Sieg errang er 1971 beim Großen Preis der DDR auf dem
Sachsenring, als er nach schlechtem Start und einer tollen Aufholjagt in einem furiosen
Rennen, noch die Briten Gould und Read, sowie den Finnen Gyula und den Schweizer
Marksowszki  auf die Plätze verwies.
1976 fuhr Dieter Braun seine Motorrad sein letztes Grand Prix Rennen.

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Helga Heinrich Streudel erste Deutsche (Rennamazone)

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  Sie bestritt ihr erstes Motorradrennen auf dem Bautzener Autobahnring 1959 auf
einer Jawa. 1960 startete sie dann auf einer MZ RE 125 in der 125ccm Klasse.
Ihre ersten Erfolge feierte sie am 25 August 1963 beim Geyer Bergrennen sowie
am 29.September 1963 auf der Drestener Autobahnspinne. Am 17.Juli 1965 siegte
Helga Heinrich Sreudel als Ausweisfahrerin dann auf dem Sachsenring in der
125ccm Klasse im Rahmen des Großen Preises der DDR zur Motorrad Weltmeisterschaft.
Weitere Siege feierte sie auf dem Schleizer Dreieck, dem Frohburger Dreieck
und dem Lückendorfer Bergrennen.
Es war für sie eine große Entäuschung als sie laut FIM-Statuten keine Lizenz bekam um in
der DDR Meisterschaft oder bei Internationalen Rennen mitfahren zu können, derwohl sie
alle Vorausetzungen erfüllt hatte. 1967 endete ihre Motorradfahrer Karriere.
1970 feierte Helga Heinrich Steudel ihr Comback im Automobilsport.
Unter anderem gewann sie 1974 das Glasbach Bergrennen auf Wartburg Spider,
1979 war ihr bestes Jahr im Automobilsport mit einem Gesamtsieg der
DDR Bestenermittlung in der KlasseB6 (Spider).
1983 verabschiedete sie sich vom Motorsport. Mit etwas Glück trifft man sie heute
wieder auf Classic Veranstaltungen mit ihrer 125ccm MZ RE.

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Sollte ich mit meiner Dokumentation Urheberrechte verletzt haben bitte ich um Benachrichtigung,
werde dann das Objekt umgehend entfernen.

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